Altersabteilung

Drei Feuerwehrkameraden standen im Mittelpunkt

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Sickte. Gruppenführer Ronald Brütsch und sein Vertreter Hans-Henning Gruber von der Altersabteilung der Feuerwehr Sickte laden regelmäßig zum Gruppendienst ein. Diesmal standen die Kameraden Günter Bosse, Helmut Jacobs und Dieter Lorenz im Mittelpunkt.

Bei der Hauptversammlung waren Bosse für 60 und Jacobs sowiet Lorenz für 50 Jahre geehrt worden. „Als mein Vater in die Altersabteilung kam wurde ich Mitglied. Das war damals vor 60 Jahren so“ bemerkte Günter Bosse und er führte weiter aus: „Bis heute habe ich das nicht bereut, wir haben mit einfacherem Gerät auch gut helfen können“. „Als ich vor 50 Jahren die „Gaststätte Jacobs“ übernahm, damals gab es noch die Feuerwehr Obersickte, wurde ich gebetent Mitglied zu werden. Das habe ich auch gemacht und bin das bis heute gern.“ so Helmut Jacobs. Einen anderen Weg hatte Dieter Lorenz. „Vor 50 Jahren kam ich als junger Werkingenieur in das Bundesbahnausbesserungswerk Göttingen. Auch die Werkfeuerwehr gehörte zu meinem Bereich. Der Wehrführer Reihold Käse ludt mich ein Mitglied zu werden, das tat ich auch. Es folgten Lehrgänge in der Landesfeuerwehrschule Celle bis zum Wehrführer. Nach der Versetzung in das Ausbesserungswerk Braunschweig war ich auch da bei der Werkfeuerwehr. Bei einer Probefahrt mit einem TLF 16, mit Kaffeehalt in Sickte, sah mich Ortsbrandmeister Otto Hauke und ab da war ich Sicherheitsbeauftragter der damals Niedersickter Wehr.“

Quelle: wolfenbüttelheute.de

Sickter Altersabteilung bestaunt neues Fahrzeug in Sickte

Altersabteilung

Die Altersabteilung der Sickter Feuerwehr besichtigt das neue Fahrzeug. Nicht im Bild Gruppenführer Ronald Brütsch. Foto: Lorenz

Sickte. Ronald Brütsch organisiert mit seinem Vertreter Hans-Henning Gruber bei jedem Gruppendienst irgendeine Besonderheit. Diesmal stand das neue Fahrzeug der Sickter im Mittelpunkt.

Samtgemeindebrandmeister Dieter Heine und Ortsbrandmeister Andreas Bode mit Vertreter Detlef Heuer beschrieben die Besonderheiten. So können mit der Seilzugwinde 5,5 Tonnen Zugkraft entwickelt werden. „Da könnte man manchen LKW oder Trecker aus dem Graben ziehen“, klang es erstaunt von den alten Kameraden.

Auch die Möglichkeit, je nach Gefahrenlage, einen andere Container aufzuladen sei möglich. Erfahrungen aus Österreich und den hiesigen Feuerwehrfachleuten, in Zusammenarbeit mit der Herstellerfirma, führten zu der noch seltenen Ausführung. „Ganz schöner Fortschritt“ bemerkte einer der Älteren, der noch die Zeit kannte, wo die Tragkraftspritze auf einem Hänger transportiert wurde.

Abschließedn hatten Wolfgang Köchy und Reinhold Ziegenbein die Zusamenkunft mit einer Schlachteplatte bereichert. Und auch bei späteren Gesprächen an diesem Abend stand die Ausrüstung der Sickter Feuerwehr im Mittelpunkt. Kommentare wie: „Man müsste wesentlich jünger als 63 Jahre sein, dann könnte man als Aktiver noch mitmachen“, war da zu hören. Die nächste Zusammenkunft ist am 19. Februar im Gerätehauskalender eingetragen.

Quelle: wolfenbüttelheute.de